API-First
Architekturprinzip, bei dem alle Funktionen einer Plattform konsequent über standardisierte Schnittstellen (APIs) bereitgestellt werden.
API-First beschreibt einen Ansatz, bei dem Schnittstellen nicht nachträglich ergänzt, sondern von Beginn an als zentrales Architekturprinzip gedacht werden. In avanta bedeutet API-First, dass alle Funktionen, Daten und Prozesse systematisch über klar definierte APIs zugänglich sind. Dieser Ansatz ist die Grundlage für die Integration in komplexe IT-Landschaften und ermöglicht es, Anwendungen wie Kundenportal oder Bestell-App flexibel mit ERP-, PIM- oder eProcurement-Systemen zu verbinden.
Typische Funktionen
- standardisierte REST-APIs
- bidirektionaler Datenaustausch
- Erweiterbarkeit ohne Kernsystemeingriffe
- Anbindung externer Anwendungen und Services
Vorteile für B2B-Unternehmen
API-First reduziert Integrationsaufwand, erhöht Zukunftssicherheit und ermöglicht modulare Erweiterungen. Unternehmen können neue Anwendungen ergänzen, ohne bestehende Prozesse zu destabilisieren.
Abgrenzung zu monolythischen Archtitekturen
Monolithische Systeme koppeln Funktionen eng aneinander. API-First in avanta entkoppelt Anwendungen und schafft Flexibilität – insbesondere in Kombination mit ERP-First.
Praxisbeispiel / Branchen
Ein Verpackungshersteller integriert avanta über einen API-First-Ansatz in seine bestehende IT-Landschaft und bindet ERP-, PIM- und kundenspezifische Konfigurationsdaten zentral an. Auf dieser Basis werden Anwendungen wie B2B-Shop und Kundenportal umgesetzt, in denen individuelle Verpackungsvarianten, kundenspezifische Sortimente und Preislogiken bereitgestellt werden. Neue Anwendungen und Prozesse lassen sich schrittweise ergänzen, ohne bestehende Integrationen oder Geschäftslogiken zu verändern – auch bei steigender Internationalisierung und wachsender Variantenvielfalt. Weitere Praxisbeispiele finden sich in unseren Referenzen.